Jess: Neue Solarverordnung verschärft die Baukrise!

Der Staat sollte Vorbild sein und öffentliche Gebäude mit Solaranlagen ausstatten!
„Es zeichnet sich eine Baukrise ab und der Regierung fällt nichts Besseres ein als neue Vorschriften einführen zu wollen“, kommentiert Peter Jess, Bundestagskandidat der FDP Leipzig, die geplante Solarverordnung.
Die Baubranche sei bis zum Jahresanfang gut durch die Pandemie gekommen. Aber mittlerweile wirke sich Corona auch auf das Handwerk aus. „Die Pandemie hat Lieferketten unterbrochen, dadurch fehlen Rohstoffe. Nun explodieren die Preise und zwingen viele Bauherren umzuplanen oder ihre Projekte neu zu finanzieren“, analysiert der Zimmerermeister Jess die aktuelle Situation im Baugewerbe. „Neue Vorschriften bedeuten Mehrkosten, und zwar nicht nur für die Anlage, sondern auch durch Arbeitszeit für die Umplanung. Das stellt Bauherren vor weitere Probleme und kann für viele den endgültigen Baustopp mit sich bringen, das Aus des Traumes vom Eigenheim!“ Dass die Vorschrift erst nächstes Jahr zählen soll, akzeptiert der Freidemokrat nicht und rechnet vor: „Zwischen Planungsstart und Richtfest liegen normalerweise zwischen 12 und 24 Monate. Wer also Anfang 2021 mit den Planungen begonnen hat, muss die Solarverordnung dann auch umsetzen.“
Alle Neubauten erfüllen jetzt schon hohen Klimaschutzstandards. Sei es durch Dämmung, Fenster mit Dreifachverglasung oder auch Passivbauweise. Anstatt Häuslebauer extra zu belasten, sollte der Staat Vorbild sein und öffentliche Gebäude, wie Schulen, klimafreundlicher sanieren. „Somit könnte man auch einer Baukrise entgegenwirken“, stellt Peter Jess abschließend fest.