Oster-Lockdown bedeutet überfüllte Supermärkte mit Ansage

Anscheinend geht von den Entscheidungsträgern niemand einkaufen oder sie lassen sich alles nach Hause liefern. Anders kann ich mir diese Entscheidung nicht erklären.
Auf die Ankündigung, im Oster-Lockdown auch Lebensmittelgeschäfte zu schließen, reagiert der FDP-Bundestagskandidat Peter Jess verärgert: „Die Schließung bedeutet in erster Linie überfüllte Supermärkte mit Ansage. Anscheinend geht von den Entscheidungsträgern niemand einkaufen oder sie lassen sich alles nach Hause liefern. Anders kann ich mir diese Entscheidung nicht erklären.“ Durch die Schließung befürchtet der Leipziger Freidemokrat, einen Kundenansturm während der kurzen Öffnungsfenster über die Feiertage. In dem Zusammenhang weist er auf ein zusätzliches Problem hin: „Was bringt eine Beschränkung der Kundenzahl im Laden, wenn dann die Menschen im geschlossenen Einkaufszentrum vor dem Markt Schlange stehen?“ Jess fordert daher: „Gebt die Ladenöffnungszeiten frei und entzerrt so den Kundenandrang in den Geschäften sonst werden die Supermärkte zu Ostern die neuen Hotspots.”
Negativ fällt Jess auch auf, dass viele Märkte ihr Sortiment erweitert haben: „Auf einmal stehen neben der Wursttheke Verkaufsständer mit Schmuck und anderen Dingen. In den meist eh schon schmalen Gängen wird es so noch schwerer den Mindestabstand einzuhalten!“ Der Liberale appelliert an die Ladenbetreiber, den Kunden einen sicheren Einkauf zu ermöglichen.
Aber auch die Bürger sieht Jess in der Verantwortung: „Im fünften Monat Lockdown ist für viele der Einkauf im Supermarkt zum Erlebnis geworden. Bei allem Verständnis für das Bedürfnis nach Abwechslung, müssen wir alle dennoch verantwortungsvoll handeln. Das bedeutet auch, der Wocheneinkauf sollte kein Familienausflug werden.”