Peter Jess

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Wenn die Stadt wächst, muss auch die Infrastruktur wachsen

"Ich dachte, man möchte Staus verhindern und nicht mehr produzieren?"

Kandidat Peter  Jess mit Text "Statt Tempo 30: Infrastruktur muss wachsen!"

Ich dachte, man möchte Staus verhindern und nicht mehr produzieren?

Wenn die Stadt wächst, muss auch die Infrastruktur wachsen

„Leipzig wächst seit Jahren, nur die Infrastruktur wächst nicht mit“, stellt der FDP-Bundestagskandidat Peter Jess fest. „Angesichts dieser Entwicklung überrascht es mich nicht, das Leipzig laut Verkehrsinformationsanbieter Inrix mittlerweile auf Platz 5 der Stau-Städte liegt. Man muss nur mal einen Blick auf die Stadtkarte werfen, um zu sehen, wo unsere Probleme liegen. Die dichtbesiedelten Viertel liegen in der Stadt, die großen Arbeitgeber unserer Region dagegen am Stadtrand. Wer zum Feierabend nicht 45 Minuten auf den Bus warten will, nimmt das Auto. Aufgrund der Streckenverhältnisse ist das Fahrrad häufig auch keine Alternative“, fasst der stellvertretende Kreisvorsitzende auch aus eigener Erfahrung die Herausforderung für viele Leipziger zusammen.

Mit Verwunderung reagierte Jess auf die jüngsten Vorschläge aus dem Stadtrat, mehr Radwege zu bauen und in der ganzen Stadt Tempo 30 einzuführen: „Ich dachte, man möchte Staus verhindern und nicht mehr produzieren? Weitere Radwege auf wichtigen Verbindungsstraßen verschärfen die bereits angespannte Situation. Die Georg-Schumann-Straße beispielsweise ist jetzt schon so eng, dass sich Autofahrer und Straßenbahnen eine Fahrspur teilen. Mit Tempo 30 und einer zusätzlichen Radspur ist da niemandem geholfen.“

„Wir brauchen ein ganzheitliches Verkehrskonzept mit Angeboten statt Verboten“, fordert der liberale Bundestagskandidat. „Der Verkehr muss schnell durch die Stadt kommen –grüne Wellen und Tempo 50 machen das möglich. Damit Radfahrer sicher ans Ziel kommen, sollten Nebenstraßen zu Radstraßen umgewandelt werden. Zusätzlich brauchen wir attraktive Carsharing-Angebote und mehr Park and Ride-Stationen. Und natürlich sind auch die Leipziger Verkehrsbetriebe in der Verantwortung.“